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Die Lindlipromenade hat sich seit ihrer Entstehung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stetig weiterentwickelt, besonders markant im Zuge des Kraftwerkbaus, als die bestehende Parkfläche bis zur Landesgrenze erweitert werden konnte. Das Lindli bietet auch heute einen wichtigen Beitrag zur Naherholung, entspricht aber teilweise nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen, ist sehr intensiv genutzt und zum Teil fehlen qualitätsvolle Ausstattungen.

Der Charakter des Lindli als Uferpromenade mit seltenem Baumbestand wird erhalten und wo möglich verstärkt, um der Schaffhauser Bevölkerung für weitere Jahrzehnte einen attraktiven Erholungsraum entlang des Rheins zu offerieren.

Für 2014 startete nun eine erste Etappe von Sanierungs- und Aufwertungsmassnahmen. ImAugust 2014 wurden die schmalen Einstiege in den Rhein, die sich vom Rheinuferplatz durch das ganze neue Lindli bis zur Büsinger Grenze ziehen, auf jeweils zwei Meter verbreitert und mit neuen Einstiegstreppen bis ins Wasser versehen. Im Weiteren wurde in den vergangenen Monaten die niedrige Mauer des Treidelpfades mit Beton-Sitzelementen ergänzt, die zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten mit einer bequemen Sitzhöhe nahe am Wasser bieten. Zwischenzeitlich ist auch die Umgestaltung des Rheinuferplatzes fertig. Der bestehende Badeeinstieg in den Rhein wurde auf mehr als das Doppelte verbreitert. Neu führen Stufen anstelle der schrägen Betonplatten bis auf den Rheingrund. Neue Sitzgelegenheiten und eine erneuerte Bepflanzung tragen dazu bei, dass dieser leicht versteckte Platz mit der spektakulären Aussicht rheinabwärts weiterhin ein Lieblingsaufenthaltsort der Lindli-Besucher bleibt.

Lindli Visualisierung

Als weitere Priorität wurde die Umgestaltung bei der "Liegewiese Trotte" definiert um in einer dritten und letzten Etappe den Bereich "Kanzel Rebberg" neuzugestalten.

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